Andersrum

In meinem früheren Leben, dem mit dem Computer-Job, da habe ich immer dem Samstag entgegengefiebert, weil am Samstag, da war die Arbeitswoche rum und man konnte einen schönen Ausflug und eine richtig lange Wanderung machen. Jetzt, wo ich die ganze Woche draußen arbeite, da freue ich mich tatsächlich, wenn am Samstag einfach nur Schietwetter ist, denn dann kann man sich auf die faule Haut legen, ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Man kan lesen, schreiben, ARTE gucken, Rätsel-Caches lösen oder einfach nur dem Wetter draußen zuschauen. Und unterdessen erholen sich die müden Glieder…

Letzten Samstag war es genau so. Da bin ich den ganzen Tag nicht draußen gewesen und habe nur abends eine kleine Runde “um den Block” gedreht, mit der schwarzen Katze im Schlepptau, die immer wie ein Hund ist. Aber schon am Sonntag waren die Hummeln im Hintern wieder ausgeruht und haben zu summen angefangen, und da musste ich – ob ich wollte oder nicht – eine richtig lange Wanderung machen. Der Hummeln wegen und weil recht schönes Wetter war. Drei Seen habe ich besucht, was an sich noch nichts besonderes ist, weil die Seen hier ja alle aneinanderbaumeln. Wie Perlen auf einer Schnur…

Und natürlich entdeckt man dabei sowohl das eine als auch das andere und knipst gern ein bisschen herum.

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Spaziergänge – alle Bilder

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