Wege übers Land

Als Stadtmensch ist man es gewohnt, dass man bei einer Radtour erstmal eine ganze Weile durch die Stadt radeln muss, bevor man die Alleen auf dem Land erreicht. Oder man nimmt das Radel mit in eine Eisen- oder S-Bahn, was aber auch ein bisschen anstrengend sein kann. Hier auf dem Land setzt man sich einfach auf den Drahtesel – und radelt los!

Seit einer Woche habe ich das Waldengel-Fahrrad mit auf dem Hof. Es hatte bisher noch keinen Namen, aber nun habe ich es “Goldkäfer” getauft. In meiner Jugend hatte ich schon einmal ein goldenes Fahrrad. Das hatte keine Gangschaltung, und trotzdem bin ich damit viel und weit geradelt. Das Waldengel-Fahrrad hat sieben Gänge, was für die Gegend hier die absolute Untergrenze ist. Aber es ist ein bisschen leichter als “Wolke sieben” und die Gänge gehen irgendwie weiter nach unten. Ich muss mich also beim bergauf radeln etwas weniger anstrengen als ich es gewohnt bin. Das ist schön.

Gestern habe ich die erste Radtour der Saison gemacht. Ans Meer bin ich gefahren. Das war freilich von der großen Stadt aus nur ein Katzensprung, denn die große Stadt liegt ja am Meer. Nun dauert es ungefähr eine Stunde, was ich aber auch noch vollkommen in Ordnung finde. Am Meer hatte ich mich mit Herrn Möwe verabredet. Beinahe sechs Jahre sind vergangen seit unserem letzten Besuch in dieser Gegend, in der Heidekrautbucht. Und genau wie damals haben wir einen schönen Spaziergang um die Bucht gemacht, bei ganz ähnlichem Wetter.

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Wochenend und Sonnenschein – alle Bilder

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