Bastevik und Börs flåg

Auf dem Waldfriedhof in Falkenberg, wo jetzt die Waldengel-Asche vergraben ist, war ich früher hin und wieder zum Spazierengehen. Während der Waldengel den halben Tag mit seinem Team irgendwo in einem Keller Schach gespielt hat, bin ich lieber am Meer und im Wald herumgelaufen.

Jetzt mag ich dort nicht mehr hingehen, auf den Friedhof also. Dass er dort als Pulver in einer Vase unter der Wiese liegt, das akzeptiere ich einfach nicht. Waldengel kann man doch nicht begraben! Und man kann auch kein Pulver aus ihnen machen! Sie verwandeln sich ganz einfach in etwas anderes. Und um ihnen nahe zu sein, muss man nur an die Plätze gehen, die sie gern gemocht haben. Diese befinden sich natürlich im Wald, aber keinesfalls auf einem Friedhof.

Im September 2013 waren wir hier in der Gegend zum Geocachen und zum Zelten, der Waldengel und ich. Gestern bin ich zu der Bucht geradelt, wo wir damals eine tolle Night-Cache-Runde gemacht und dann auch gleich am Seeufer im Wald übernachtet haben. Die Bucht heißt Bastevik. Dort gibt es einen schönen Badestrand, wo ein großes Schild aufgestellt ist: “No Camping!” Um dieses Schild haben wir uns natürlich nicht gekümmert. Dort wo wir unser Zelt aufgeschlagen haben, hätte uns sowieso keiner gefunden.

 

Gegenüber der Badebucht befindet sich ein Berg, der ganz steil aus dem See herausragt, fast 100 m! Sein Name ist Börs flåg. Den hatten wir uns damals tagsüber aus der Nähe angesehen. Das wollte ich heute eigentlich nochmal machen, aber heute hat es den ganzen Nachmittag geregnet. Dann mache ich es eben ein anderes Mal!

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Die Bilder, die ich gestern am See gemacht habe, gibt es hier.

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