Nässlor & Vilda blad

Ob es den Beruf des Kesselflickers noch gibt? Hm, wahrscheinlich ist er längst ausgestorben… Aber jetzt sind Fredo und ich gerade dabei, einen neuen Beruf zu kreieren, als Ersatz sozusagen, nämlich den Beruf des Nesselpflückers.

Ja, die Leute in der großen Stadt, die kriegen es offensichtlich nicht mal mehr hin, sich bei einem Frühlingsspaziergang ein paar grüne Blätter zu pflücken. Sie gehen lieber in den Bio-Laden und kaufen sich welche! Da lacht sich Åke natürlich ins Fäustchen – und schickt uns raus ins Grüne, um wilde Blätter zu ernten. Die Leute in der großen Stadt sind nämlich total verrückt nach unseren grünen Blättern. Mehr als ein Kilo Brennesseln haben wir heute gepflückt, und dann noch fast ein Kilo “Vilda blad”, also Giersch, Löwenzahn und Ampfer. Junger Giersch schmeckt übrigens richtig lecker!

Im Gegensatz zu euch im schon fast sommerlichen Süden wurden wir hier nochmal auf Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad zurückgeworfen. Außerdem regnet es viel. Brrr! Wie gut, dass wir so viele Gewächshäuser haben!

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