Pausengespräche

Gestern hatten wir beim Mittagessen (Fredo hatte sich mal wieder selbst übertroffen mit Salat, Suppe, Hauptgericht und Dessert…) einige interessante Gesprächsthemen. Zuerst hat uns Tingting erklärt, warum der 20. Mai in China so eine Art extra Valentinstag ist. Wenn man also auf Chinesisch 5-20 (wǔ èrshí) sagt, denn so wird das Datum angegeben, dann klingt es fast wie “Ich liebe dich”. Viele Leute heiraten deshalb an diesem Tag.

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Und dann haben wir überlegt, wo man das Verlangen, stets online zu sein, in die Maslowsche Bedürfnispyramide einordnen müsste. Ziemlich weit unten, sind wir uns dann einig geworden. Wahrscheinlich gleich nach den physiologischen Bedürfnissen. Hier im neuen Haus gibt es nämlich noch kein Internet. Wenn demnächst mein mobiles Datenvolumen alle ist, dann muss ich mich also immer ins Café setzen, um mich zu vernetzen. Oder ich mache einfach mal eine Online-Pause. Mal sehen, wie meine persönliche Pyramide gerade so aufgestellt ist.

400px-Einfache_Bedürfnishierarchie_nach_Maslow.svg.png

Außerdem habe ich gestern den ersten Kuckuck gehört – und wir haben Fredo das besondere “Brutverhalten” dieses komischen Vogels erklärt und dass wir, wenn wir hier endlich den Projektor installiert haben, unbedingt zusammen den Film mit dem Kuckucksnest gucken müssen. Denn den kannte unser junger Herr Regisseur nämlich noch gar nicht. Unglaublich!

PS: Habe soeben die aktualisierte Pyramide von meiner Schwester gemailt bekommen!

die-neue-bedc3bcrfnispyramide

Hihi! 😉

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