Bücherschlucker

Da ist also auf einmal so viel freie Zeit über mich hereingebrochen. Zuerst war ich deshalb sogar ein bisschen durcheinander: Von der wuseligen 6-Tage-Woche plötzlich in einen Alltag mit nur ganz wenigen Pflichten. Aber dann habe ich die unvorgesehene Auszeit einfach angenommen. Und zu lesen angefangen.

Es ist schon lange her, dass ich soviel Muße hatte, um ein Buch nach dem anderen zu verschlingen, ja, oft mehrere pro Woche. Es war wohl im Herbst 2006, als ich nach unserer Norden-Reise ein paar Wochen mit einer verschleppten Grippe im Bett lag – und dann durch das viele Bücherlesen (oder das viele Fieber?) plötzlich Schwedisch lernen wollte. Wohin das schließlich geführt hat, ist ja allgemein bekannt.

51QOKshkw3L._SX304_BO1,204,203,200_Nun bin ich ein bisschen vorsichtiger mit der Lektüre, wähle nur Sprachen, die ich schon kann oder Länder, in die ich partout nicht auswandern würde. Obwohl… In den Bergen von West Virginia würde es mir sicher auch gefallen. Die Ballade von Trenchmouth Taggart hat es jedenfalls ziemlich in sich. Du lieber Himmel, was für eine Story, was für ein Erzählstil! Dieses Buch konnte ich wirklich erst aus der Hand legen, als ich auf der letzten Seite angekommen war – und ich hätte am liebsten gleich nochmal von vorn angefangen.

(Wie die allerdings immer das Cover aussuchen, das ist mir schleierhaft. Freilich hatte mich das Kanu angesprochen, aber in dem Buch benutzt kein einziger Mensch irgendwann ein Kanu!)

* * *

Irgendwie bekam ich dann jedenfalls Lust, mal wieder was von Annie Proulx zu lesen. Die Schiffsmeldungen hatten mir damals ja so gut gefallen. Da habe ich mir ihre Wyoming Stories vorgenommen. Die meisten kennen daraus sicher Brokeback Mountain, denn diese Story wurde erfolgreich verfilmt – etwas, das die Schriftstellerin hinterher gar nicht mehr so gut fand, denn sie wurde überhäuft mit Post von Leuten, die die Storie auf ihre Weise neu schreiben wollten. Aber auch die anderen Erzählungen in diesem Buch haben es in sich: Die Sprache ist wie die Landschaft dort: mal poetisch, aber oft sehr rauh. Und die Figuren sind keine Helden im eigentlichen Sinne, aber sie haben alle was. Und den meisten ist kein Happy End beschert…

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“Right, said Jack, and they shook hands, hit each other on the shoulder, then there was forty feet of distance between them and nothing to do but drive away in opposite directions. Within a mile Ennis felt like someone was pulling his guts out hand over hand a yard at a time. He stopped at the side of the road and, in the whirling new snow, tried to puke but nothing came up. He felt about as bad as he ever had and it took a long time for the feeling to wear off.”

“Without getting up he threw deadwood on the fire, the sparks flying up with their truths and lies, a few hot points of fire landing on their hands and faces, not for the first time, and they rolled down into the dirt. One thing never changed: the brilliant charge of their infrequent couplings was darkened by a sense of time flying, never enough time, never enough.”

“What Jack remembered and craved in a way he could neither help nor understand was the time that distant summer on Brokeback when Ennis had come up behind him and pulled him close, the silent embrace satisfying some shared and sexless hunger. They had stood that way for a long time in front of the fire, its burning tossing ruddy chunks of light, the shadow of their bodies a single column against the rock. The minutes ticked by from the round watch in Ennis’s pocket, from the sticks in the fire settling into coals. Stars bit through the wavy heat layers above the fire. Ennis’s breath came slow and quiet, he hummed, rocked a little in the sparklight and Jack leaned against the steady heartbeat, the vibrations of the humming like faint electricity and, standing, he fell into sleep that was not sleep but something else drowsy and tranced until Ennis, dredging up a rusty but still useable phrase from the childhood time before his mother died, said, “Time to hit the hay, cowboy. I got a go. Come on, you’re sleepin on your feet like a horse,” and gave Jack a shake, a push, and went off in the darkness. Jack heard his spurs tremble as he mounted, the words “see you tomorrow,” and the horse’s shuddering snort, grind of hoof on stone. Later, that dozy embrace solidified in his memory as the single moment of artless, charmed happiness in their separate and difficult lives. Nothing marred it, even the knowledge that Ennis would not then embrace him face to face because he did not want to see nor feel that it was Jack he held. And maybe, he thought, they’d never get much farther that that. Let be, let be.”

“Ennis was back on his feet and somehow, as a coat hanger is straightened to open a locked car and then bent again to its original shape, they torqued things almost to where they had been, for what they’d said was no news. Nothing ended, nothing began, nothing resolved.”

“There was some open space between what he knew and what he tried to believe, but nothing could be done about it, and if you can’t fix it you’ve got to stand it.”

* * *

51AAVtw2ntLGleiche Zeit ungefähr, aber ganz anderer Ort: Schulzenhof, DDR und später BRD. Ich war ein bisschen zögerlich, als ich mir die Erinnerungen des ältesten Sohnes von Eva und Erwin Strittmatter aus der Bibliothek mitgenommen habe. Wollte ich tatsächlich wissen, wie es wirklich in diesem Haus zugegangen war? Schließlich sind ihre Gedichte noch immer meine Lieblingsgedichte… Aber dann siegte die Neugier über die Bedenken. Und ich habe es nicht bereut. Nun ist das Bild nicht unbedingt dunkler, aber doch viel vollständiger – vom Ort, an dem meine Lieblingsgedichte geboren wurden, vom Alltag dort mit seinen Sorgen und Ärgernissen, aber auch Freuden und viel Poesie und Phantasie.

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* * *

9783038200130Noch nicht ganz fertig bin ich mit diesem Buch der russischen Schriftstellerin Lydia Tschukowskaja. Der Titel ist doppeldeutig, denn die Verfasserin meint nicht nur das Verschwinden von der Bildfläche, sondern das Eintauchen in sich selbst und ihre Erinnerungen.

Neben all dem Schrecklichen aus der Stalin-Zeit gibt es in diesem Buch aber auch viele wundervolle Beschreibungen der Natur und allerlei Gedanken über Literatur, das Schreiben an sich – und eine zu Herzen gehende Erklärung, warum es unmöglich ist, Poesie zu übersetzen.

Da die Verfasserin ihre Tagebuchnotizen mitten im Winter gemacht hat, passen die folgenden Zitate vielleicht nicht so richtig zur wonnigen Jahreszeit. Aber als Liebhaber aller Jahreszeiten und vor allem auch der weißen Pracht, kann ich mich der Faszination von verschneiten Tannen und tanzenden Birken auch in der Biergartenzeit nicht entziehen…

“Ich werfe einen vorsichtigen Blick durchs Fenster. Es dämmert. Der Wald fällt in eine Schlucht ab – dort liegt fester zusammengebackener Schnee, hinter der Schlucht – ein leicht ansteigender Hang und viele Tännchen, die diesen Hang hinauflaufen, sie sind noch ganz jung, haben noch den gelblichen Ton, wie Küken, und allen voran, schon ganz oben, die hübscheste, die besonders schlank und jung ist. Sie hat als Erste den höchsten Punkt erreicht und ist stehen geblieben…”

“Ein beneidenswert rotwandiges und blühend aussehendes Mädchen wies mir den Platz an, fragte sehr aufmerksam nach meinen Wünschen und brachte mir das Frühstück. Ich schaute durch das blitzblanke Fenster: Das alles gehörte mir! Meine Tanne stand auf dem Hang, so rührend in ihrem Ernst – unmöglich, dass sie nicht ahnte, wie reizend sie war! Die Hausdächer, wie von Kinderhand über den Hang verteilt, waren über Nacht weiß geworden und schmiegten sich enger an die Erde…”

“Ich ging den Fußpfad immer weiter, trunken von den vorbeiziehenden schwingenden grauweißen schlanken Stämmen, und ich empfand eine nagende Trauer, wie immer in den Augenblicken entschiedenen Glücks… All das wird mir wieder genommen werden. All das werde ich wieder hergeben müssen. Niemand Bestimmter wird es zurückverlangen, nur etwas Ungreifbares wird dann vorübergegangen sein, jenes Etwas, das wir Zeit nennen…”

“Dieses Leben in der Stadt, dieses ewige Sitzen hinter dem Schreibtisch, ohne ein Stückchen Wald, ohne Himmel… So ist eben unsere Arbeit. Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie schön das Leben sein würde, wenn wir unsere Arbeit irgendwo im Wald tun könnten, oder am Meer, oder in den Bergen, wenn die Worte, die wir schreiben, aus reinem Sauerstoff geboren würden, wenn das Papier nach Tannennadeln riechen würde und wenn man bei der Arbeit von rostroten Felsbrocken und rostroten Kiefern umgeben wäre…”

“Heute ist alles abgefallen, und es taut. Vom Fenster aus kam mir der Hang unansehnlich bunt vor, wie eine scheckige Kuh. Die Tanne auf dem Hang verlor das Festliche. Aber nachdem es mir wieder gelang, vor den anderen zu frühstücken und allein aus dem Haus zu kommen, konnte ich mich auf dem Weg in das Dorf überzeugen, dass auf dem Land, mitten in der Natur, auch das Tauwetter schön sein kann. Der laue Wind schmiegte sich an das Gesicht. Ich zog die Fausthandschuhe aus, und der Wind strich mir zärtlich über die Finger. Er gefiel mir, und ich wollte nicht in den Wald gehen, um mich von ihm nicht trennen zu müssen. In den tiefen Fahrrinnen der Straße, die nach Bykowo führte, kräuselten sich die Pfützen, spiegelten den blauen Himmel, und über den Himmel zogen kleine Wolken wie Papierschiffchen…”

“Heute fand ich im Wald eine wunderbare Tanne. Wie war es möglich, dass ich sie nicht schon früher entdeckt hatte! Majestätisch, mächtig steht sie in einem engen Rund aus Birken. Gefangen. In einer glückseligen Gefangenschaft. Ich lache laut, als ich sie plötzlich sah. Die Birken tanzten Reigen um die Tanne, wie kleine festlich gekleidete Mädchen. Ihr ganzes Leben lang feiern sie Weihnachten.
Im Wald ist es heute grau, grau und matschig. Unter den Füßen bläulicher Schneebrei. Aber hier, in der freien Natur, ist auch der Matsch schön – silbern, und es ist schade, ihn zu zertreten. Als ich mich umsah und mich überzeugte, dass ich allein war, begann ich Gedichte zu sprechen, die Laute an diesen Birken, an diesem unbeständigem Schnee auszuprobieren.
Ich versuchte es mit Puschkin, Pasternak, Nekrasow, mit Achmatowa, Ja, es stimmt, alles ist hier zu Hause. Alles gehört hierher. Alle Worte sind auf dieser Erde gewachsen und strecken sich zum Himmel wie diese Birken. Beim Lesen spürte ich nicht nur den Reiz der Gedichte, sondern auch ihre Überfülle und ihre Freude an sich selbst. Die Lippen waren glücklich, den Worten, die Worte, den Lippen zu begegnen…”

“An der Hilflosigkeit einer Übersetzung lässt sich besser als an irgendeinem anderen Beispiel erkennen, dass das Gedicht nicht nur, ja sogar zum wenigsten aus Wörtern, Reflexionen, Versmaß und Bildern besteht, sondern aus Wetter, Spannung, aus Stille, aus Abschied … Zum wenigsten aus den schwarzen Zeilen als vielmehr aus den Pausen zwischen den Zeilen, aus Generalpausen, die das Atmen steuern, das Atmen und auch die Seele … Wie soll man die Aussparung zwischen den Zeilen, die zwischen zwei vierzeiligen Strophen tief eingeatmete Luft wiedergeben?

Hier ist es gut: es raschelt und knackt
Jeden Morgen stärker der Frost.
In weißen Flammen neigt sich der Busch
Funkelnder Rosen aus Eis.

Auf dem festlichen üppigen Schnee
Eine Skispur, ein Zeichen vielleicht,
Dass vor ewiger, ewiger Zeit,
Wir zusammen hier liefen entlang.

Über jeder dieser Zeilen liegt das silbrige Eis des Raureifs. Aber der berauschende Reiz – das ist das weiße Papier zwischen der Schlusszeile der ersten und der Anfangszeile der zweiten Strophe. Zunächst sieht es wie ein gewöhnlicher Absatz aus, aber gerade hier füllt sich die Lunge mit der frostigen Luft, man holt Atem in dem bedrängenden Vorgefühl von Schmerz und Glück – und vielleicht auch einer steilen Bergwanderung.

Auf dem festlichen üppigen Schnee
Eine Skispur, ein Zeichen vielleicht …

Beim Wort ‘Zeichen’ senkt sich die Stimme, weil das Herz sich erinnert und stockt. Eine Spur in der Seele und eine Spur im üppigen Schnee.
Poesie – das ist jenes geheimnisvolle Etwas, das bei der sorgfältigsten, der musikalischsten Übersetzung unübersetzbar bleibt. Wort und Rhythmus – das lässt sich übersetzen, aber wie übersetzt man die Spur im Schnee, die beseligende Wunde der Erinnerung?”

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Buchweizen-Woche

Jetzt bin ich noch nicht mal richtig eine Woche wieder auf meinem Heimathof bei Åke in Svenshögen, aber es fühlt sich an, als wären es schon zwei Wochen gewesen. Hm, wo soll ich mit dem Erzählen anfangen? Vielleicht einfach der Reihe nach.

Die Rückfahrt aus den Skiferien mit dem Bus war wieder sehr entspannt. Diesmal waren wir nur fünf Passagiere. Da gerade die schwedischen Weihnachtsferien zu Ende gingen, war der erste Bus schon voll, und es musste noch ein zweiter eingesetzt werden. Ergo: Man muss nicht immer Erster sein, um es besser zu haben. Diesmal wurden wir, die zum Schluss kamen, viel gemütlicher nach Hause befördert. Und weil es bereits auf der Hinfahrt solchen Spaß gemacht hatte, habe ich mich wieder vorn zum Fahrer gesetzt, um zu reden und Geschichten anzuhören. Er ist schon Rentner und springt nur hin und wieder ein, wenn Not am Mann ist. “Übrigens, wenn du einen Job suchst. In ganz Westschweden fehlen ungefähr 2000 Busfahrer. Wäre das nicht was? Ansonsten, wenn ich nochmal die Wahl hätte, ich würde Klempner werden. Die werden immer gebraucht, weil aufs Klo gehen, das muss schließlich jeder.” Er war wirklich putzig, dieser ältere Herr. “Aber deine kleine Freundin”, meinte er noch, “die sah sehr traurig aus, als ihr euch heute verabschiedet habt. Ach ja, die Liebe… Sie kann so süß sein. Aber manchmal auch grausam…” Da war ich verblüfft.

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Es brennt. Draußen der Himmel. Und in mir der Abschied…

Bei der Ankunft in Svenshögen bin ich auf dem Weg vom Bahnhof gleich zum Haus von Gert und Akasha abgebogen, denn dort wurde ordentlich Geburtstag gefeiert. Als ich – der Überraschungsgast – dann plötzlich mit dem großem Rucksack und den Skiern hereinschneite, gab es ein großes Hallo und etliche “Endlich bist du wieder da!”, und ich musste viel erzählen: Von meiner Gastfamilie in den Alpen, dem Käse und dem Brot, und von Weihnachten in Deutschland. Da war ich gerührt.

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Das Geburtstagskind sitzt in der Mitte.

Auf der Feier waren außer den Leuten aus der Umgebung, die ich schon kannte, auch zwei neue Gesichter: eine Englisch-Lehrerin aus Siena und ein Junge aus Gaza. Sie hatten sich irgendwie über Facebook kennengelernt – und es geht etwas sehr Schönes von ihnen aus. Beide sprühen vor Energie und Ideen und sind in unterschiedlichen Zusammenhängen sehr engagiert. Vittoria ist in verschiedenen Hilfsorganisationen tätig und gibt nach der Arbeit noch unentgeltlichen Englisch-Unterricht für Leute mit wenig Geld. Wir haben lange geredet und uns zum Abschied herzlich umarmt. Und Ahmad aus Gaza ist einer von diesen Akrobaten, die in der Stadt an keinem Hindernis vorbeikommen, ohne einen Salto darüber zu machen. Diese Fortbewegungsart heißt Parkour – und Ahmad hat damit in Gaza angefangen, um anderen Jugendlichen Mut zu machen. Jetzt reist er mit Vittoria zusammen durch Europa, um auf die Probleme im Gaza-Streifen aufmerksam zu machen. Da war ich sehr beeindruckt.

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Gleich am Montag kamen Vittoria und Ahmad zu uns ins Café.

In meinem WWOOFer-Haus war ich die ersten drei Tage der Woche erstmal nicht allein, sondern Åke hatte zum Jahreswechsel ziemlich kurzfristig noch eine Frau aus St. Petersburg zum Freiwilligendienst angeheuert. Svetlana ist um die vierzig und in ihrem normalen Leben ebenfalls Englisch-Lehrerin. Sie hat ungeheuer viel geredet, aber auch viel gefragt, ständig meine englische Aussprache verbessert, aber auch mehrmals gutes Essen gekocht, unter anderem leckere Kascha, und eines Abends plötzlich mit mir Memory gespielt, weil ich die Vogelnamen auf Russisch und Englisch lernen sollte. Zum Schluss haben wir uns gegenseitig noch typische Wintersachen aus unserer jeweiligen Heimat geschenkt. Sie hat mir ein paar dicke Filzstiefel für drinnen dagelassen, und ich habe ihr meine Lovikka-Handschuhe mitgegeben. Das war wie früher beim Schüleraustausch! Da war ich erfreut.

Ansonsten habe ich viel gearbeitet, ja, alles, was jetzt so anliegt: Schnee geschnippt, Feuer gemacht, Brot gebacken, Verwelktes und Verblühtes aus Rabatten und Hochbeeten entfernt sowie Paprika, Chili, Auberginen, Artischocken, Lavendel, Salbei und  verschiedene Zierblumen in Anzuchtschalen gesät, die zuerst in Åkes Büro keimen durften, aber inzwischen schon im rot-blauen Frankenstein-Keller stehen. Und bei all dieser Arbeit habe ich mich sehr zu Hause und richtig gut geerdet gefühlt. Ach, wie schön! Dass am Mittwoch mein “neues Leben” schon seinen ersten Geburtstag gefeiert hat, habe ich dabei gar nicht bedacht. Erst jetzt, wo ich es aufschreibe, kam es mir in den Sinn. Da war ich nachdenklich.

Gestern nach der Arbeit war ich kurz in Göteborg, um noch ein bisschen Küchenkram für meine Bäckerei hier zu kaufen. Außerdem hatte ich noch einen Koffer dort, der nicht mit in die Skiferien gefahren war. Ja, genau der, welchen ich bei der Grenzkontrolle nicht zu öffnen brauchte, hihi. So jetzt ist also alles hier an Ort und Stelle. Und es fühlt sich wirklich gut an. Auf der Rückfahrt aus der großen Stadt hatte es nochmal angefangen zu schneien. Dicke Flocken – und schwups, war wieder alles weiß. Unter der Woche hatte der Schnee nämlich schon mal das Weite gesucht.

Und so war ich dann nach meinem City-Trip etwas später in der Sauna als gewöhnlich. Nur noch wenige Leute waren da, aber das war auch sehr nett. Ich konnte mich ganz ausstrecken und total die Seele baumeln lassen. Habe amüsiert den Gesprächen der anderen zugehört und wäre fast eingeschlafen… Diese Sauna direkt am Wasser mit dem großen Fenster zum See und den kleinen Kerzen ein bisschen überall ist echt magisch! Und wenn draußen dann auch noch der Schneesturm tobt, ist es drinnen unglaublich gemütlich. Schließlich hüpft man wie eine dampfende Pellkartoffel hinaus in die Kälte – und hinein ins eiskalte Wasser. Nichts, aber auch gar nichts ist dann auf der Welt noch wichtig.

Zusammen mit Paula, die an diesem Tag für die Sauna und den Holzofen verantwortlich war, habe ich dann zum Schluss noch schön rumgebummelt, und als wir dann schließlich ins Freie kamen, hatte es aufgehört zu schneien – und der Vollmond guckte aus den Wolken. Da konnte man ganz ohne Taschenlampe durch den Wald gehen, so hell war es, und ich musste an das Buch von dieser Frau denken, die mal in der Arktis überwintert hatte und bei Vollmond in der Polarnacht beinahe verrückt wurde. Das konnte ich mir plötzlich richtig gut vorstellen, denn ich habe für den Rückweg von der Sauna nach Hause mehr als eine Stunde gebraucht. Normalerweise ist es ein Fußweg von fünf Minuten. Da war ich verzaubert.

Warum ich diesen Eintrag “Buchweizen-Woche” genannt habe? Heute gab es in unserem Café nämlich noch eine Premiere: Wir haben frisch gebackene Waffeln serviert – nach meiner Idee und mit meinem Waffeleisen. Ein Rezept für glutenfreie Waffeln hatte ich im Internet gefunden – und dazu Schlagsahne und frische (aufgetaute) Waldbeeren gereicht. Es ist bei den Leuten richtig gut angekommen und so wollen wir das nun jeden Samstag machen. Und vielleicht auch freitags nach der Arbeit. Da war ich froh – und ein bisschen stolz.

Sesshaft im Aufbruch

Und so sitze ich mal wieder im Bus, einem Bus, der mich nach Norden bringt. Das Meer liegt schon seit einer Weile hinter mir, aber draußen ist es immer noch finster. Schlafen mag ich nicht mehr, und so höre ich Musik und lasse die Gedanken wandern…

Es ist die gleiche Platte von Kari Bremnes, die ich auch auf den Ohren hatte, als ich Anfang November mit dem Zug von München in die Alpen reingefahren bin. Und also sehe ich die Berge wieder vor mir – ach, diese Berge – und wie ihre Farben plötzlich von Herbst auf Winter umgeschlagen sind… In mein Notizbuch hatte ich damals diese Zeilen gekritzelt:

“Züge kommen und gehen. Tausend Züge pro Tag. Alle gehen ohne dich. Du kannst sie komplett ignorieren, genau wie sie dich ignorieren. Oder du kannst auf einer Brücke stehen und ihnen hinterhergucken, während das Fernweh in dir nagt…

Doch dann plötzlich, in den Zug Nummer eintausendundeins, da steigst du ein. Und nun rollt die Welt an dir vorbei – tausendmal besser als der beste Dokumentarfilm in HD, denn es ist deine Welt und es sind deine eigenen Augen! Orte, die du bisher nur von der Landkarte oder überhaupt nicht kanntest, die bekommen plötzlich einen Kirchturm, eine Dönerbude, ein Kopfsteinpflaster, eine Dorflinde, eine Frau mit Hund und Kinderwagen, einen vorbildlichen Holzstapel neben einem vorbildlichen Haus.

In den Bergen liegt schon Schnee – und ich kriege eine Art Schüttelfrost aus fiebriger Erwartung. Wo kommt nur das Zigeunerblut in mir her? …”

Im allerletzten Muminbuch, diesem, welches eigentlich schon längst kein richtiges Kinderbuch mehr ist, beginnt das erste Kapitel so:

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Und ein paar Seiten weiter steht:

“Manche bleiben und manche brechen auf, so ist es immer gewesen. Jeder hat die Wahl, muss seine Wahl jedoch zur rechten Zeit treffen und darf sie niemals bereuen.”

Ein anderes Buch, eines, das mir unterm Weihnachtsbaum zugelaufen ist, beginnt auch mit einem Aufbruch:

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Ja, vielleicht bin ich tatsächlich nicht richtig an der Erde befestigt. Aber rastlos bin ich nicht. Dann schon eher sesshaft im Aufbruch. Und nicht mal das herrlichste Märchenschloss kann mich halten!

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Weihnachtslektüre

Nun bin ich schon wieder mehr als eine Woche hier in den deutschen Landen. Diesmal habe ich mit Absicht gar nichts unternommen, sondern mich nur mit meiner eigenen Familie und mir beschäftigt. Das tut gut und muss auch mal sein nach den intensiven Wochen in den Bergen bei meiner wunderbaren Gastfamilie.

Im Gegensatz zum sonnigen Alpenwetter ist es hier fast die ganze Zeit grau in grau, und so habe ich ein bisschen gebacken und gekocht, war hin und wieder spazieren, habe mich gut unterhalten, geschrieben und gelesen. Auf dem Bahnhof in München hatte ich mir zwei Bücher gekauft, die mich dort im Buchladen spontan angelacht hatten – und das obwohl ich mir vorgenommen habe, mit nicht-eBüchern erstmal vorsichtig zu sein. Schließlich bin ich ja ein vagabundierender Bauer und will mein bescheidenes Inventar eigentlich nicht vergrößern, sondern eher noch verkleinern…

Das eine Buch enthält alle Weihnachtsbriefe, die Papa Tolkien als Father Christmas von 1920 bis 1944 an seine Kinder geschrieben hat. Diese Briefe sind so voller Fantasie und so liebevoll gestaltet! Die Handschrift des Weihnachtsmanns ist manchmal zitterig, weil es am Nordpol so kalt ist. Auch kommt der beste Freund des Weihnachtsmannes, der große Polarbär, immer zu Wort. Er hat eine ganz andere Handschrift. Und dann die vielen Zeichnungen… Herrlich! Also, liebe moderne Väter, im nächsten Jahr legt ihr eure Smartphones im Dezember vielleicht einfach mal ein bisschen zur Seite und schreibt lustige Weihnachtsmann-Briefe an eure Kinder, ganz freihändig und ohne App. 😛

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“Lebt wohl jetzt. Bald werde ich mich wieder auf den Weg machen. Irgendwelchen Bildern, auf denen Ihr mich am Steuer eines Flugzeugs oder Automobils seht, dürft Ihr nicht glauben. Ich kann diese Dinger nicht lenken, und mir liegt auch gar nichts daran, sie sind ohnehin viel zu langsam (vom Gestank ganz zu schweigen) – kein Vergleich mit meinen Rentieren, die ich selbst ausbilde. Dieses Jahr sind sie alle sehr gut in Form, und meine Postsendungen werden ganz sicher pünktlich eintreffen. Für Weihnachten habe ich ein paar Jungtiere aus Lappland dazubekommen (der ideale Ort für Zauberer; und die Rentiere sind zauberschnell).” (Hier kann man im Buch blättern…)

Das andere Buch muss man auch nicht unbedingt von vorne nach hinten lesen, auch wenn es eigentlich so angelegt ist. Ein Geigenbauer hat es geschrieben. Offensichtlich ist er ein begnadeter Geigenbauer, und er ist sehr gläubig. Auf der Suche nach Gleichnissen erklärt er uns den langen Weg von der noch nicht gefällten Bergfichte bis zur fertigen Konzertgeige – und er schreibt dabei ganz erstaunliche Dinge…

Und damit verkrieche ich mich wieder in meiner gemütlichen Sofaecke, wünsche euch allen aber noch “Frohe Weihnachten!”

Wochenendkarten

Als meine Kinder im Kindergarten- und jüngeren Schulalter waren, da haben wir jedes Wochenende zusammen etwas unternommen. Manchmal nur an einem der beiden Tage, manchmal auch am Samstag und am Sonntag. Und wenn es möglich war, haben wir von diesen Ausflügen eine Postkarte mitgenommen: aus einem Museum, einer Freizeiteinrichtung, von einem anderen Ort… Die Kinder haben diese Wochenendkarten fleißig in einem extra Album gesammelt – und wir haben dieses Album hin und wieder zusammen durchgeblättert. Das war also fast so wie Blog schreiben, nur mit Postkarten. 😉

Ich habe von diesem Wochenende mal wieder allerhand Karten eingesammelt – die Digicam macht’s schließlich so einfach möglich. Gestern war ich im Nachbarort Obertilliach, denn dort gibt es ein Langlauf- und Biathlonzentrum. In Schweden sagt man übrigens nicht Biathlon, sondern Skidskytte, was soviel wie Skischütze heißt und eigentlich ein bisschen albern klingt. Als ehemaliger DDR-Bürger war man ja besonders an Skispringen und Biathlon interessiert – ganz einfach, weil unsere Sportler da so gut waren. Wie es heute ist, weiß ich gar nicht, bin einfach nicht mehr auf dem Laufenden. Und so wusste ich gestern auch gar nicht, wem ich die Daumen drücken sollte.

Wie es gerade in Schweden ist, weiß ich auch nicht. Aber ich habe letztes Jahr immerhin ein ziemlich spezielles Buch über einen Biathlonsportler gelesen – geschrieben von genau demselben Biathlonsportler. Das hat mir so gut gefallen, dass ich es am liebsten ins Deutsche übersetzen würde, damit es auch alle ehemaligen DDR-Bürger lesen können.

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Den Wettkämpfen habe ich gestern auch deshalb nicht so lange zugesehen, weil die Strecken alle im Schatten lagen. Und da friert man ziemlich schnell. Also ab in die Sonne – und dann den Rest des Tages einfach die Seele baumeln lassen! Zuerst auf der Sonnenterrasse eines Hotels und dann auf den Wiesen über dem Dort. Zeit zum Lesen war auch genügend. Ach, war das schön!

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Heute haben wir dann mal einen Ausflug zusammen gemacht, der Schreiner und icke. Ein Stück über die Grenze und rein nach Südtirol sind wir gefahren, denn unsere Bauerneltern hatten uns einen See mit einem ziemlich verheißungsvollen Namen empfohlen. Aber dieses Ausflugsziel war dann so ganz und gar nicht nach unserem Geschmack, denn irgendwie hatte sich dort halb Italien versammelt. Der See war außerdem zugefroren, so dass man seine schöne Farbe gar nicht sehen konnte, und die Leute sind darauf herumgelaufen – allerdings alle ohne Schlittschuhe! Es war sehr merkwürdig, und wir haben uns gefragt, warum die eigentlich dorthin gefahren sind.

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Wir haben dann kurzerhand die andere Seite des Hochpustertals besucht und sind in einen winzigen Ort mit dem Namen Ratsberg hinauf gefahren. Dort haben wir die Ratsbergwiesen bestiegen, wo man einen atemberaubenden Ausblick auf die Dolomiten hat. Hinterher gab’s dann noch Hirsch-Gazpacho und Apfelstrudel mit Sahne in der örtlichen Gaststube. Herz, was willst du mehr?

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Auf den Ratsbergwiesen – alle Bilder

Meine Bücherchen

Mal hat das Leben mich gebeutelt, mal habe ich es gebeutelt. Ich habe Männer kennengelernt und wieder verlassen, ich habe Freundschaften gepflegt und dann die Pflege verschusselt, so wie man vergisst, seine Zimmerpflanzen zu gießen. Ich war Mitglied in verschiedenen Vereinen oder habe zusammen mit anderen Leuten Musik gemacht. So waren im Laufe des Lebens unterschiedliche Menschen an meiner Seite, mehr oder weniger dicht. Und ich habe mich mit allerlei Hobbys unterhalten, mehr oder weniger intensiv.

Eigentlich gibt es nur zwei Dinge, die mir immer treu waren und denen ich immer treu geblieben bin: die Natur und die Bücher. Nachdem der Waldengel letztes Jahr weggegangen ist und ich gleichzeitig obdachlos wurde, war ich allerdings gezwungen, alle meine lieben Freunde, die Bücher, in viele Kisten zu verpacken und auf unbestimmte Zeit in einem Lagerhaus in einen großen dunklen Holzcontainer zu verbannen. Da diese Bücher IMMER um mich waren, einige davon fast das GANZE Leben lang, habe ich mich seitdem ziemlich unvollständig gefühlt.

Gestern habe ich sie nun endlich wieder befreit!!! Zusammen mit all dem anderen Krempel, den man so ansammelt und aufhebt, habe ich sie aus dem dunklen Holzcontainer rausgeholt – und nun sind sie wieder bei mir. Viele von ihnen haben eine eigene Geschichte. Es gibt ein Bilderbuch aus meiner ganz frühen Kindheit, meine allerliebsten Kinder- und Jugendbücher sind dabei, eine uralte Bambi-Ausgabe, die mir die alte deutsche Schrift gelehrt hat, das dicke Schmitt-Buch, das ich als Kind so gerne angeguckt habe, die Bücher von Aitmatow… Dann alle Gedichtbücher von Eva Strittmatter. (Als ich Gitarre spielen gelernt habe, hatte ich mal versucht, einige dieser Gedichte zu vertonen.) Das Buch von der großen Keri natürlich, die Romane von Island, die Muminbücher… Und dann alle meine und ein Teil von Kennets Naturbüchern.

Ich war unglaublich bewegt, als ich gestern so nach und nach all diese Bücher in die Hand genommen habe, um sie ins Regal zu stellen. Und bin es irgendwie immer noch. Natürlich hatte ich im Laufe meines Lebens viel mehr als diese Anzahl, die nun gerade in dieses eine Bücherregal passt, dieses Regal, das schon so oft mir mir umgezogen ist, das ich schon so oft auseinander- und wieder zusammengeschraubt habe… Aber es sind eben die Bücher, denen ich wirklich treu geblieben bin und die auch mir wirklich treu geblieben sind. Ich hoffe so sehr, dass wir nie wieder ohne einander sein müssen!

Frostnätter

Die Erntesaison geht so allmählich in ihre terminale Phase, denn in den letzten beiden Nächten gab es den ersten Frost. Wir ummanteln abends die Dahlien und die Kürbisse mit Pappe, Planen und Decken – in der Hoffnung, dass die Temperatur sich nochmal einkriegt, und die Blumen und die Kürbisse noch ein bisschen wachsen. Huh! – Plötzlich muss man sich wieder warm anziehen, vor allem in den kühlen Morgenstunden, und die Freitagssauna am See ist wieder richtig gut besucht. Sie wird mit Holz beheizt, hat ein Fenster zum See, wo man nun gerade immer den Sonnenuntergang und das bunte Licht hinterher bestaunen kann. So richtig gut aufgeheizt hopsen wir dann jauchzend ins kalte Wasser, und seit ich hier im März angefangen habe, war ich noch nicht ein einziges Mal erkältet.

Wir ernten aber immer noch fleißig dreimal in der Woche, denn der Bauernmarkt in der Stadt jeden Samstag ist stets gut besucht und die Läden wollen weiterhin zweimal in der Woche ihr ökologisches Chlorophyll. Letzte Woche haben wir mehr als 300 Bunde Grünkohl in die große Stadt geliefert! Andererseits haben aber die Elche fast den ganzen Broccoli aufgefuttert, und das ist nicht so toll…

Ansonsten lese ich sehr viel, was weniger was mit dem Wetter, sondern meistens mit meinem Uni-Kurs zu tun hat. Ach, es ist ganz herrlich, gezwungenermaßen eine Menge schwedischer Kinder- und Jugendbücher lesen zu müssen! Aber auch die Meta-Bücher sind voller interessanter Denkanstöße und Lesetips. Amüsant ist auch, was in anderen Ländern aus gewissen Kinderbüchern gemacht wird, ja, was zum Beispiel in den USA geändert oder weggelassen wird. Ein Bilderbuch, das ich mir unbedingt noch ausleihen muss, heißt: Else-Marie und die sieben kleinen Papas. Auf der letzten Seite im Buch sitzen sie alle in der Badewanne: die Mama, Else-Marie und natürlich die sieben kleinen Papas. Dieses Bild wurde in den USA allerdings nicht mit ins Buch genommen, hihi!

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Ich finde es herrlich!

Letzte Woche war ich auch wieder mal mit Herrn Möwe in der großen Stadt im Kammerkonzert. Ein Streichquartett aus Oslo hat Beethoven gespielt. Und weil Herr Möwe immer ganz dicht dran sitzen will, komme ich auch stets in den Genuss von “Klassik zum Anfassen”. Das ist schön! Auch habe ich nun bereits zum zweiten Mal etwas gesehen, das mich hat stutzen lassen…

Die Vorgeschichte dazu: Schon vor etlichen Jahren war ich zusammen mit einem Freund immer mal wieder im Konzerthaus in Berlin, und er hat jedesmal angemerkt, dass er es ziemlich altmodisch findet, wie die Musiker immer noch ihre Noten manuell umblättern, oder sich Seiten ausgefeilt zusammenkleben, damit sie nicht umblättern müssen. Da sollte es doch was Moderneres geben, was Automatisches! Aber ich habe immer nur den Kopf geschüttelt und gemeint, das wird sich nie ändern! Außerdem finde ich es putzig, wie die Streicher nach dem Umblättern immer mit ihren Bögen der Seite noch so einen kleinen Schubs geben. Ich mag das.

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Nun hat die moderne Technik aber tatsächlich Einzug in den Konzertsaal und das Notenpult gehalten, und zwar in Form von eingescannten Noten, Tablets in A4-Größe, gesteuert mit zwei Fußpedalen zum Vor- und Zurückblättern! Hm, was soll man davon halten? Keine Noten mit lustigen Eselsohren mehr, keine zusammengeklebten Seiten in Überbreite, nicht mehr dieser liebevoll-energisch kleine Schubs mit dem Bogen…

Zum Schluss noch ein paar aktuelle Bullerbü-Bilderbuch-Bilder von unserem Hof, aus der großen Stadt und aus dem großen Wald:

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Herbstanfang – alle Bilder