Augen auf…

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… im Straßenverkehr! So hat man es uns damals beigebracht, gleich nachdem wir in die Schule gekommen waren. Und gewisse Sprüche aus meinem Heft zur “Prüfungsvorbereitung” für das Goldene-Eins-Abzeichen kriege ich wohl nie wieder aus meinem Kopf. Unter dem Buchstaben A gab es den hier zum Beispiel:

Alleen laufen quer durchs Land.
Wir gehen links am äußren Rand.

Und das habe ich tatsächlich mein ganzes Leben lang brav beherzigt – auf den vielen, vielen Alleen, die ich dann so im Laufe der Jahre entlang gewandert bin.

Das genaue Hinsehen und Augenaufmachen lässt sich aber noch viel besser draußen in der Natur praktizieren. Auch das habe ich schon früh erkannt. Eigentlich noch viel früher…

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Und deshalb muss ich eigentlich gar nicht so weit hinaus ins Grüne, um allerlei Schönes zu entdecken. Alles, was ich brauche, liegt direkt vor den Toren der Stadt oder sogar innerhalb ihrer Grenzen. Man muss eigentlich nur die Augen aufmachen.

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Augen auf! (alle Bilder)

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Ick bün all hier!

Letzten Freitag auf dem Weg zur Sauna habe ich im Wald ein Vogelei gefunden. Es hatte die gleiche Farbe wie mein Bademantel – und wir haben sehr gestaunt.

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Verzage nicht, mein Herz!
Das Ei kann Federn kriegen
und aus der engen Schale
empor zum Himmel fliegen.
(Friedrich Rückert)

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Am Tag danach bin ich nach Göteborg gefahren, um dort die Fähre nach Kiel zu nehmen. Inzwischen bin ich in Berlin, und ich weiß noch nicht wie lange. Manchmal nehmen die Dinge plötzlich eine schnelle Wendung, und dann ist es gut, wenn man flexibel ist.

Die letzten Wochen sind irgendwie so schnell vergangen, und ich war kaum am Rechner. Wir hatten so wunderbare WWOOFer auf unserem Hof, und überall war so viel zu tun. Aber nun habe ich doch noch ein Album mit all den Bildern der letzten Wochen zusammengestellt. (Jedes Bild hat einen kleinen Text, der manchmal zu sehen ist und manchmal nicht.)

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Aprilwetter – mitten im Leben (alle Bilder)

Hier in Berlin ist alles voller grüner Bäume, Menschen und Baustellen. Für mich als Landei beinahe ein Kulturschock. Aber dann findet man doch ruhige Oasen in all dem Trubel. Und das ist gut.

Ich will Kühe!

Heute früh hatte ich einen kleinen Muskelkater von der ungewohnten Arbeit im Stall. Und weil ich jetzt immer diese frisch gemolkene Milch trinke – und alles esse, was aus ihr so hergestellt wird – werde ich ganz sicher Probleme kriegen, wenn ich nachher wieder Milchprodukte im Geschäft kaufen muss. Es ist tatsächlich ein richtig großer Unterschied!

Aber mal der Reihe nach. Von den Herbstferien muss ich ja noch ein bisschen was erzählen. Die hatte ich doch bei meiner Tochter und mit meinem Enkel verbracht. Ach, es waren wieder so schöne Tage – und die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Hier gibt es allerlei Bilderchen von fröhlichen Aktivitäten und schönen Herbstfarben.

In Berlin war ich diesmal nur auf einen Abstecher, am letzten Sonntag vor meiner Abreise in den Süden. Und eigentlich war es auch gar nicht richtig Berlin, sondern der schöne Stadtrand mit seinen Spazierwegen und den weiten Ausblicken. Die Malchow-Runde haben wir mal wieder gemacht, ja, eine der möglichen Runden, die es dort so gibt. Dabei haben wir neben den nie versiegenden Fotomotiven in der Natur auch einige Kuriosa entdeckt – oder selbst hergestellt:

Am Montag wurde mein großes Kind dann auf einmal 30 Jahre alt. Das hat sich schon ziemlich merkwürdig angefühlt. Kinder, wie die Zeit vergeht! Wir haben in kleiner Runde gefeiert, wobei ich den Schluss nicht mehr ganz mitgekriegt habe… Also, nicht was ihr denkt! Kurz vor Mitternacht ging doch der Nachtbus nach München!

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Wow! 30 selbst gebackene Hattifnatten zum 30. Geburtstag!

An die Nachtfahrt kann ich mich kaum erinnern, was ja ein gutes Zeichen ist. Manchmal hat es eben auch Vorteile, dass man nicht von so hohem Wuchs ist, hihi. In München habe ich dann “nachhaltig” gefrühstückt – also nur mit Essen aus der Region:

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Die Fahrt über die Alpen stand ganz im Zeichen von “Wenn der Herbst den Winter küsst – oder ist es anders herum?” Also Herbstfarben mit Puderzucker – ich konnte mich echt nicht sattsehen!

Ja, und nun bin ich für eine Weile hier auf einem ganz anderen Hof, in einer ganz anderen Gegend, wo ich ganz andere Aufgaben habe als in Svenshögen. Auch die Familie ist ganz anders, und der andere WWOOFer ist auch ganz anders. Ich werde von allem und von allen noch ausführlicher berichten. Heute stelle ich euch erstmal meinen neuen Kumpel Mylo vor:

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Hundepromenaden – alle Bilder

Zwei Tage mit schönem Pulverschnee

Der Winter hat mal kurz in Berlin vorbeigeschaut während der letzten Tage. Inzwischen sind jedoch die Plusgrade wieder zurückgekehrt und alles zeigt sich bereits von der matschigen Seite.

Einige Schnappschüsse von meiner Winterwanderung am Mittwoch wollte ich hier aber noch einkleben, bevor ich mich wieder auf den Weg in den Norden mache…